Aktuelles 2010
Tage der Industriekultur Rhein-Main 2010 – AUTOMATISCH gut!
Fokusthema Automatisierung – Mensch und Maschine bei den Tagen der Industriekultur 2010 vom 10. – 15. August
Die achten Tage der Industriekultur Rhein-Main in der letzten Woche der Schulferien in Hessen und Rheinland-Pfalz bieten wieder ein umfangreiches und vielfältiges Programm für Familien, Architektur- und Technikinteressierte, von Miltenberg am Main bis Bingen am Rhein, von Taunus und Wetterau bis nach Darmstadt.
Im Fokus steht dieses Jahr das Thema „Automatisierung – Mensch und Maschine“: „Ein Verhältnis, das unser Aller Alltag prägt“ erläutert KulturRegion-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will, zugleich Landrat des Kreises Groß-Gerau. „ Anlass ist der 100. Geburtstag des Computer-Erfinders Konrad Zuse, dessen legendäre Rechner auch gezeigt werden.“ Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“, dessen Motiv Plakat und Programmheft schmückt, darf dabei genauso wenig fehlen wie Führungen durch automatisierte und robotergestützte Produktionen. 240 Veranstaltungen an 125 Orten umfasst das blaue Programm im Westentaschenformat, übersichtlich nach Orten gegliedert und mit einem Index nach Orten und Tagen versehen.
Vorgestellt wurde das diesjährige Routenprogramm beim Automobilhersteller Opel in der Classic-Werkstatt, vorangegangen war eine Besichtigung durch die robotergestützte Produktion in einem der modernsten Automobilwerke der Welt. Ein Highlight des 84 Seiten starken Programms ist die Schiffstour zu Opel mit Vorführung des Filmklassikers sowie Werksbesichtigungen – eine davon inklusive Gespräch mit dem Betriebsrat. Wie in der chemischen Industrie automatisierte Prozesse ablaufen, zeigen Führungen bei Merck in Darmstadt und durch den Industriepark Höchst von Infraserv. Besucher können Automatisierung in der Getränkeindustrie erleben bei Sekt (Hochheim), Bier (Darmstadt, Mainz), Säften und Apfelwein bei Hassia und Rapp’s in der Wetterau und bei Sodenthaler im Bayerischen Untermain. In Frankfurt ist das modernste Briefverteilzentrum Deutschlands zu besichtigen, auch der HR öffnet seine Sendestudios. Am Sonntag, dem 15.08 sind zum „Tag der Frankfurter Verkehrsgeschichte“ historische Eisenbahnen, Straßen- Hafen- und Feldbahnen unterwegs. Für Kultur- und Architekturinteressierte gibt es zu Fuß und per Rad viel zu entdecken, vor allem im Osten (Naxoshalle, Hanauer Landstraße) und im Westen von Frankfurt (Milchsackgelände, Adlerwerke). Die Stadt Offenbach bietet u. a. eine Besichtigung des ehemaligen Allessa-Badehauses an und einen Rundgang zur Automatisierung in der Schuhproduktion, Hafen2 zeigt Filme zum Thema, darunter den Kultfilm „Matrix“. Hanau feiert u. a. den 150 jährigen Geburtstag von Richard Küch, Erfinder der Hanauer Höhensonne. Automatisierung in Reinkultur schließlich bieten z. B. die Führung durch die Roboterproduktion bei ABB Robotronics in Friedberg sowie die Besichtigungen bei Wirkmaschinen-Weltmarktführer Karl Mayer in Obertshausen und MAN-Roland in Mühlheim am Main. Neu dabei sind u. a. der Hessenpark mit täglich wechselndem Programm und die Nachbarregion Rhein-Neckar mit einer Busexkursion ab Frankfurt zur Mannheimer Industriekultur.
Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, unter deren Dach die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ veranstaltet werden, ist inhaltlicher Ideengeber und Vermittler regionaler Kulturthemen in der Region Frankfurt/Rhein-Main. Gesellschafter sind 31 Gebietskörperschaften in der Region. Neben der „Route der Industriekultur Rhein-Main“ gehören zur KulturRegion die Produkte „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Starke Stücke – Kinder- und Jugendtheaterfestival“ und „Burgen, Schlösser und Paläste“.
Ab sofort liegt das Programm in den Rat- und Bürgerhäusern sowie Tourist-Infos und Museen der Region aus. Es steht auch auf der Website: www.route-der-industriekultur-rhein-main.de oder www.krfrm.de .
Für Rückfragen der Journalisten steht Sabine von Bebenburg zur Verfügung: sabine.bebenburg@krfrm.de 069/2577-1720.



